Einbau von Absperrschiebern, Kugelventilen und Rückschlagventilen
AbsperrschieberEin Schieberventil, auch Absperrschieber genannt, ist ein Ventil, das mithilfe eines Schiebers das Öffnen und Schließen steuert. Es reguliert den Durchfluss in Rohrleitungen und öffnet bzw. schließt diese durch Veränderung des Rohrleitungsquerschnitts. Schieberventile werden hauptsächlich in Rohrleitungen mit vollständig geöffnetem oder vollständig geschlossenem Medium eingesetzt. Die Einbaurichtung ist im Allgemeinen nicht vorgeschrieben, eine Montage kopfüber ist jedoch nicht möglich.
AKugelventilEin Absperrventil nutzt eine Ventilscheibe zur Steuerung des Öffnens und Schließens. Durch Verändern des Spalts zwischen Ventilscheibe und Ventilsitz, also durch Ändern des Kanalquerschnitts, wird der Durchfluss des Mediums unterbrochen. Beim Einbau eines Absperrventils muss die Durchflussrichtung des Mediums beachtet werden.
Beim Einbau eines Absperrventils ist der Grundsatz zu beachten, dass die Flüssigkeit in der Rohrleitung von unten nach oben durch die Ventilöffnung strömt, was gemeinhin als „niedriger Einlass und hoher Auslass“ bekannt ist. Eine umgekehrte Installation ist nicht zulässig.
RückschlagventilEin Rückschlagventil, auch Einwegventil genannt, öffnet und schließt sich automatisch aufgrund des Druckunterschieds zwischen Vorder- und Rückseite. Es lässt das Medium nur in eine Richtung fließen und verhindert den Rückfluss in die entgegengesetzte Richtung. Je nach Bauart unterscheidet man Hub-, Schwenk- und Klappenrückschlagventile. Hubrückschlagventile gibt es in horizontaler und vertikaler Ausführung. Beim Einbau ist auf die korrekte Durchflussrichtung zu achten; ein falscher Einbau ist unbedingt zu vermeiden.
Einbau eines Druckminderungsventils
Das Druckminderungsventil ist ein Ventil, das den Eingangsdruck durch Justierung auf den erforderlichen Ausgangsdruck reduziert und durch Nutzung der Energie des Mediums selbst automatisch einen stabilen Ausgangsdruck aufrechterhält.
Aus strömungsmechanischer Sicht ist ein Druckminderungsventil ein Drosselelement, das den lokalen Widerstand verändert. Durch die Änderung der Drosselfläche werden Durchflussrate und kinetische Energie des Fluids beeinflusst, wodurch unterschiedliche Druckverluste entstehen und somit die Druckreduzierung erreicht wird. Mithilfe der Federkraft, die durch das Regelsystem eingestellt wird, werden Druckschwankungen hinter dem Ventil ausgeglichen, sodass der Druck innerhalb eines bestimmten Toleranzbereichs konstant bleibt.
Einbau eines Druckminderungsventils
1. Die vertikal installierte Druckminderungsventilgruppe wird im Allgemeinen entlang der Wand in einer geeigneten Höhe über dem Boden installiert; die horizontal installierte Druckminderungsventilgruppe wird im Allgemeinen auf einer permanenten Betriebsplattform installiert.
2. Verwenden Sie geformtes Stahlblech, um an der Wand außerhalb der beiden Steuerventile (üblicherweise für Absperrventile verwendet) eine Halterung zu montieren. Das Bypassrohr wird ebenfalls an der Halterung befestigt und waagerecht ausgerichtet.
3. Das Druckminderungsventil muss senkrecht in die horizontale Rohrleitung eingebaut werden und darf nicht geneigt sein. Der Pfeil auf dem Ventilkörper muss in Durchflussrichtung des Mediums zeigen und darf nicht verkehrt herum eingebaut werden.
4. Absperrventile sowie Hoch- und Niederdruckmanometer sollten beidseitig installiert werden, um die Druckänderungen vor und nach dem Ventil zu überwachen. Der Rohrdurchmesser nach dem Druckminderventil sollte 2–3 Zoll größer sein als der Durchmesser des Zulaufrohrs vor dem Ventil. Zur Erleichterung der Wartung sollte ein Bypassrohr installiert werden.
5. Die Druckausgleichsleitung des Membrandruckminderers muss an die Niederdruckleitung angeschlossen werden. Niederdruckleitungen müssen mit Sicherheitsventilen ausgestattet sein, um einen sicheren Betrieb des Systems zu gewährleisten.
6. Bei Verwendung zur Dampfentlastung muss ein Abflussrohr installiert werden. Bei Rohrleitungssystemen mit höheren Reinheitsanforderungen sollte ein Filter vor dem Druckminderventil installiert werden.
7. Nach der Installation der Druckminderungsventilgruppe sollten das Druckminderungsventil und das Sicherheitsventil einer Druckprüfung unterzogen, gespült und gemäß den Konstruktionsvorgaben eingestellt werden; die Einstellungen sollten vermerkt werden.
8. Beim Spülen des Druckminderungsventils muss das Einlassventil des Druckminderungsventils geschlossen und das Spülventil zum Spülen geöffnet werden.
Falleninstallation
Die Hauptfunktion des Kondensatableiters besteht darin, Kondenswasser, Luft und Kohlendioxid aus dem Dampfsystem möglichst schnell abzuleiten und gleichzeitig Dampfverluste weitestgehend zu verhindern. Es gibt viele verschiedene Arten von Kondensatableitern mit jeweils unterschiedlichen Leistungsmerkmalen.
Nach ihren unterschiedlichen Funktionsprinzipien lassen sich Kondensatableiter in folgende drei Typen unterteilen:
Mechanisch: Reagiert auf Änderungen des Kondensatstands in der Falle, einschließlich:
Float-Typ: Der Float ist eine geschlossene Hohlkugel.
Schwimmertyp mit nach oben öffnender Öffnung: Der Schwimmer ist tonnenförmig und öffnet sich nach oben.
Schwimmer mit nach unten öffnender Öffnung: Der Schwimmer ist tonnenförmig und die Öffnung ist nach unten gerichtet.
Thermostatisch: Funktioniert je nach Änderung der Flüssigkeitstemperatur, einschließlich:
Bimetallfolie: Das Sensorelement ist eine Bimetallfolie.
Dampfdrucktyp: Das Sensorelement ist ein Balg oder eine Kartusche, die mit einer flüchtigen Flüssigkeit gefüllt ist.
Thermodynamischer Typ: Wirkt auf der Grundlage von Änderungen der thermodynamischen Eigenschaften der Flüssigkeit.
Scheibenventil: Aufgrund der unterschiedlichen Durchflussraten von Flüssigkeit und Gas unter gleichem Druck entstehen unterschiedliche dynamische und statische Drücke, die das Scheibenventil in Bewegung setzen.
Impulstyp: Wenn Kondensat unterschiedlicher Temperaturen durch die zweipoligen Reihen-Drosselklappen strömt, entstehen zwischen den beiden Polen der Drosselklappen unterschiedliche Drücke, die die Ventilscheibe in Bewegung setzen.
Falleninstallation
1. An der Vorder- und Rückseite sollten Absperrventile installiert werden. Zwischen dem Siphon und dem vorderen Absperrventil sollte ein Filter eingebaut werden, um zu verhindern, dass Schmutz im Kondenswasser den Siphon verstopft.
2. Zwischen dem Kondensatableiter und dem hinteren Absperrventil sollte ein Inspektionsrohr installiert werden, um die ordnungsgemäße Funktion des Kondensatableiters zu überprüfen. Tritt beim Öffnen des Inspektionsrohrs eine große Menge Dampf aus, ist der Kondensatableiter beschädigt und muss repariert werden.
3. Der Zweck des Einbaus eines Bypass-Rohrs besteht darin, beim Anfahren eine große Menge Kondenswasser abzuleiten und die Entwässerungsbelastung des Siphons zu verringern.
4. Wenn das Ablassventil zum Abführen von Kondenswasser aus Heizgeräten verwendet wird, sollte es im unteren Bereich des Heizgeräts installiert werden, damit das Kondenswasserrohr senkrecht zum Ablassventil zurückfließt und sich kein Wasser im Heizgerät ansammelt.
5. Der Installationsort sollte so nah wie möglich am Abfluss liegen. Ist der Abstand zu groß, kann sich Luft oder Dampf in dem langen, dünnen Rohr vor dem Siphon ansammeln.
6. Wenn die horizontale Dampfhauptleitung zu lang ist, sollten Entwässerungsprobleme in Betracht gezogen werden.
Veröffentlichungsdatum: 03.11.2023